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Keime und Bakterien in der Waschmaschine sind ein leidiges Thema: Sie können von Mensch zu Mensch übertragen werden und krank machen. Zudem verursachen sie üble Gerüche, die auf die frischgewaschene Wäsche übergehen können. Setzen Waschmaschinen-Hersteller auf Chromstahl-Bottiche anstatt auf solche aus dem Kunststoff Polypropylen, lässt sich das Problem markant minimieren. Schulthess verbaut deshalb in all ihren Waschmaschinen nur Chromstahl bei den von aussen nicht sichtbaren Bottichen.

Igitt-Alarm in der Waschmaschine

Wenn Forscher Waschmaschinen untersuchen, kommt meist Grausiges zutage: Über 229 verschiedene Arten von Keimen hat die Hochschule Furtwangen in ihrer bekannten Studie in privaten Haushaltswaschmaschinen gefunden. Igitt! Leider sind diese Keime und Bakterien nicht unbedingt harmlos: Von den zehn häufigsten Keimarten sind bis zu sechs potenzielle Krankheitserreger.

Was besser gepflegt wird, hält auch länger!

Hygiene im Fokus

Gegen Bakterien in der Waschmaschine kann man selbst einiges tun – dazu später mehr. Aber auch Waschmaschinen-Hersteller sind in der Pflicht. Denn bei der Herstellung der Geräte sollte das Augenmerk vermehrt auf der Hygiene liegen. Das Schweizer Traditionsunternehmen Schulthess setzt seit jeher konsequent auf Premiumqualität bei seinen Waschmaschinen und Wäschetrocknern Dazu gehört, dass der von aussen nicht sichtbare Bottich von Schulthess-Waschmaschinen aus hochwertigem Chromstahl gefertigt ist anstatt aus Plastik.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Chromstahl hat eine glatte, nichtporöse Oberfläche. Darauf haften Bakterien weniger.
  • Chromstahl vermindert das Bakterienwachstum.
  • Chromstahl ist wesentlich einfacher zu reinigen als Plastik.

Abgesehen von der Hygiene hat ein Waschmaschinen-Bottich aus Chromstahl weitere Vorteile:

  • Er ist wesentlich langlebiger als Plastik: Waschmaschinen-Bottiche aus Chromstahl sind auf 6000 Zyklen getestet. Waschmaschinen-Bottiche aus Plastik nur gerade auf die Hälfte, also 3000 Zyklen.
  • Waschmaschinen-Bottiche aus Chromstahl sind weniger anfällig für Fremdkörper und benötigen deshalb auch weniger Reparaturen.

Und zu guter Letzt sind Waschmaschinen-Chromstahl-Bottiche recycelbar.

Eine Waschmaschine will gepflegt sein

Was kann man selbst gegen Bakterien und Keime in der Waschmaschine unternehmen? Hier sind die besten Profitipps:

Bakterientummelplatz Einspülkammer

Problem: Oft ist schon optisch erkennbar, dass die Waschmaschinen-Einspülkammer eine gründliche Reinigung nötig hat: vom Waschmittel verkrustete Kammern, schmieriger Film im Weichspülerfach, Schimmelbildung in der Schublade.

Lösung: Essig und Zitronensäure wirken kraftvoll gegen Schimmel, Kalk und Flecken. Zwei Teile warmes Wasser mit einem Teil Essig oder Zitronensäure mischen, Schublade in die Lösung legen und danach mit einem Schwamm und/oder mit einer Zahnbürste sauberschrubben. Einfacher gehts, wenn man die Waschmittelschublade der Waschmaschine regelmässig in den Geschirrspüler gibt.

Verschmutzte Gummidichtungen

Problem: Die Gummidichtungen der Waschmaschine – oder des Tumblers – sind staubig und fleckig. Werden die Dichtungen lange nicht gereinigt, fangen sie an zu stinken.

Lösung: Für die Waschmaschinen- und Wäschetrockner-Dichtungen nie scharfe oder aggressive Putzmittel verwenden. Diese können die Dichtungen verätzen und beschädigen. Besser nur mit einem feuchten, weichen Lappen abwischen oder allenfalls verdünntes Geschirrspülmittel verwenden.

Waschmaschine stinkt: Oft ist das Bullauge schuld

Problem: Die Waschmaschine verströmt einen unangenehmen, fauligen Geruch. Das Bakterium Moraxella osloensis, das sich im Bullauge sammelt, ist meistens der Auslöser.

Lösung: Sobald fertig gewaschen wurde, das Waschmaschinen-Bullauge mit einem feuchten Mikrofasertuch trocknen. Ist es verfleckt, kann es mit einem Gemisch aus Wasser und Essig (im Verhältnis 1:1) abgewischt werden.

Flusensieb ist verstopft

Problem: Haare, Staub, Fremdkörper – vieles bleibt im Flusensieb hängen. Ein schmutziges Waschmaschinen-Flusensieb beginnt unangenehm zu riechen. Und dieser Gestank kann auch auf die frischgewaschene Wäsche übergehen.

Lösung: Das Flusensieb der Waschmaschine regelmässig reinigen. So funktionierts: Flusensieb rausdrehen (Vorsicht, es kann Wasser austreten!), Flusensieb unter fliessendem Wasser abwaschen und abbürsten, Flusensieb wieder einsetzen.

Waschmaschinen-Inneres reinigen

Problem: Früher wurde Bett-, Küchen-, Frottier- und Unterwäsche immer bei 95 °C gewaschen – diese Zeiten sind vorbei. Möglich machens die modernen Waschmaschinen, deren Technik um einiges besser ist als zu Grossmutters Zeiten. Ausserdem sind auch heutige Waschmittel kraftvoller. Ein Kochwaschgang ist für ein gutes Waschergebnis also nicht mehr nötig.

Lösung: Trotzdem von Zeit zu Zeit die Waschmaschine bei 95 °C laufen lassen. Und dabei beispielsweise gleich Putzlappen mitwaschen. Geschirrspültabs reinigen übrigens Waschmaschinen ebenso gut wie spezielle Waschmaschinen-Reiniger. Einen Tab in die Wäschetrommel geben und bei 95 °C einen leeren Waschgang starten.

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